Miet-Photovoltaik bisher wenig erfolgreich

Im PV-Magazin hat Markus Lohr in der Septemberausgabe (Seite 66) seine Erfahrungen und Hintergründe zu Miet-Photovoltaik dargestellt. Markus Lohr, als Gründer und Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens „Denkzentrale Energie“ hat auf Grund seiner Tätigkeit für verschiedene Stadtwerke und Unternehmen in der Energiewirtschaft die Angebote der Stadtwerke im Detail genauer angeschaut. Er kommt zur Aussage: „es fällt auf, dass Stadtwerke ihre Anlagen sehr klein dimensionieren“. Es gibt einem Trend zu mehr Eigenverbrauchsanlagen. Doch im Gesamtmarkt lässt sich der Trend zu sehr kleinen Anlagen so nicht feststellen. Seine Analysen zeigen auch, dass Stadtwerke im Markt von Anlagen kleiner fünf Kilowatt – vor allem kurz nach Einführung des Produktes – durchaus erfolgreich sind. Nur, die Anlagen sind so klein, dass sie beim Gesamtzubau kaum zu Buche schlagen.

Auch stehen die Pachtzinsen der Anbieter in großer Kritik bei den üblichen Investoren, wie z.B. User aus der Photovoltaikforum. Dass die Wirtschaftlichkeit einer Miet-Photovoltaik-Anlage nicht so gut ist, wie bei einer Investition in eine eigene Anlage ist erstens klar, da das finanzierende Stadtwerk auch etwas verdienen muss, und zweitens hält Markus Lohr das nicht für „schlimm“. Die Entscheidung für die Installation der Photovoltaik-Anlage sei sowieso keine rein wirtschaftliche, sondern auch, oder vor allem, eine emotionale Entscheidung. Stadtwerken müsse es gelingen, diese emotionalen Treiber anzusprechen und in der Kommunikation nicht nur die Einsparungen in den Mittelpunkt zu stellen.

Zur Studie Photovoltaik Pachtmodelle